Aktuelles

Neue Termine

An und -abreise zur Demo:

Wir treffen uns wie üblich um 17:00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Laubenheimer Wertstoffhof. Fahren dann nach Mainz-Bischofsheim und nehmen die S-Bahn (Gruppenfahrkarte) zum Flughafen. Nach der Demo geht es genauso zurück. Üblicherweise sind wir spätestens um 20:00 Uhr wieder zurück in Mainz-Laubenheim.

Fluglärm-Banner gestohlen

Ende August 2022 ist unser Banner an der Eisenbahnbrücke von Unbekannten entfernt worden. Das Banner war Eigentum der BI Mainz-Laubenheim und mit Genehmigung der Stadt Mainz an der Brücke befestigt worden. Die BI erwägt eine Anzeige und berät sich darüber mit der Ortsverwaltung.

Nächtlicher Fluglärm, Forschungsvorhaben des UBA

Im Auftrag des Umweltbundesamtes -UBA- wird ein Forschungsvorhabensvorhaben zur Beurteilung von nächtlichem Fluglärm durchgeführt. Auftragnehmer ist nachfolgendes Forschungsteam:

  • ZEUS GmbH, Hagen
  • Ingenieurbüro Möhler + Partner Ingenieure AG, Augsburg
  • Öko-Institut e.V., Darmstadt
  • Basner Research Consulting, Bala Cynwyd (USA)

Aktuell findet eine Befragung von Institutionen statt. Für die „Bürgerinitiative Mainz-Laubenheim gegen Fluglärm“ hat Gerd Schmidt den Fragebogen ausgefüllt und an die ZEUS GmbH versandt.

Dabei wurden nachfolgende Grundsätze verfolgt: Wir sind für vorsorgeorientierte, gesetzlich einklagbare Immissionsgrenzwerte mit genereller Einbeziehung von Einzelschallereignissen. Wir sind für die Festlegung dieser Grenzwerte auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung und der WHO-Empfehlungen.

BI-Allianz im Mainzer Süden

Wir haben wieder richtig Fluglärm. Nach den Covid-Einschränkungen läuft es wieder am Frankfurter Flughafen. Dem Incentive Programm 2022 „sei Dank“, das mit großzügigen Rabatten das schnelle Anwachsen der Passagierzahlen befeuert. Flankiert wird Fraport dabei von der Deutsche Flugsicherung. Finanziert von den Airlines kümmert sie sich intensiv um die Wachstumsinteressen ihres Klientels. Flüssig soll der Luftverkehr fließen: Anflughöhen werden abgesenkt, frühzeitig eingedreht, flach gestartet und großzügig Freigaben für beliebige Start- und Landerouten erteilt. Fluglärmschutz kommt derzeit nicht vor und der Schutz der Nachtruhe wird ausgehöhlt. Die Branche kümmert es nicht, dass im Juni 2022 mit 112 verspäteten Starts die bisherige Rekordzahl aus dem Jahr 2019 geknackt wurde. Unerheblich ist auch, dass sich die Zahl der Fluglärmbeschwerden seit dem ersten Quartal 2022 nahezu verdoppelt hat. Im Schatten der Pandemie und des Ukrainekrieges wird kräftig weiter am Wachstumsrad gedreht. Der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm und neuerdings vor ultrafeinen Partikeln aus Flugzeugtriebwerken werden allenfalls als eliminierbare Störgrößen angesehen. Eine Reihe Politiker*innen im Bund und in den Ländern teilen diese Ansicht. Da haben sie sich jedoch grandios verkalkuliert. Denn die Pandemiezeit hat den Bürgern klar vor Augen geführt: Weniger Flugzeuge am Himmel bedeuten weniger Fluglärm und weniger Luftverschmutzungen am Boden. Viele Mitbürger die sich vermeintlich an den Flugverkehr gewöhnt hatten, fühlen sich jetzt wieder vom Fluglärm belästigt. Neue Anflugverfahren, von der Luftverkehrsbranche als Lärmminderungsmaßnahme verkauft, haben zu neuen Lärmbetroffenen geführt. Aktuell verzeichnen die Fluglärmgegner wieder Zulauf und schmieden neue Allianzen. Erstmals haben am 04.08.2022 die Bürgerinitiativen gegen Fluglärm von Hechtsheim, Laubenheim und Weisenau gemeinsamen getagt.

Gemeinsame BI-Sitzung mit Hechtsheim und Weisenau am 04.08.2022

Zur gemeinsamen Sitzung war die Mainzer Umweltdezernentin Janina Steinkrüger und die Immissionsschutzreferentin Ricarda Schmelzer eingeladen, die zu nachfolgenden Themen informierten und mit den BI-Teilnehmern diskutierten:

  • Navigationsstandard Performance Based Navigation (PBN)
  • Flugbewegungen in den Nachtrandstunden
  • Ultrafeinstaubimmissionen unter den An- und Abflugrouten

Erstmals haben die BIs des Mainzer Südens in einer gemeinsamen Sitzung Immissionschutzthemen beraten. Der Informationsaustausch untereinander und mit den Vertretern der Stadt Mainz war für die BIs wichtig und wurde von allen Teilnehmern sehr positiv bewertet. Da nicht alle aktuellen Themen mit der Umweltdezernentin angesprochen werden konnten, soll in ca. 3 Monaten mit ihr ein Folgetermin vereinbart werden.

Fusion der Vereine Lebenswertes Mainz und Initiative Klima-, Umwelt- und Lärmschutz im Luftverkehr -IKUL-

Am 8. Juni 2022 wurde die Fusion der Vereine Lebenswertes Mainz und Initiative Klima‑, Umwelt- und Lärmschutz im Luftverkehr von der gemeinsamen Mitgliederversammlung bestätigt und als Folge eine Satzungsanpassung (Erweiterung des Vorstandes) beschlossen. Bettina Appelt und Klaus Marx, ehemalige Vorstandsmitglieder des Vereins Lebenswertes Mainz, wurden in den neuen Vorstand des neuen Vereins gewählt. Der Vereinsname wurde beibehalten „Initiative Klima-, Umwelt- und Lärmschutz im Luftverkehr e.V.“ -IKUL-. IKUL ist damit um ca. 200 Mitglieder auf etwa 2200 angewachsen. Die Betroffenheiten des Mainzer Südens und Rheinhessens werden damit stärker in den Fokus der Vereinsarbeit rücken.

https://www.klima-umwelt-luftverkehr.de/

Neuer Navigationsstandard PBN

Die DFS arbeitet aktuell an einer Umstellung aller Flugverfahren am Flughafen Frankfurt auf den Navigationsstandard Performance Based Navigation (PBN). Bislang ist nichts bis wenig über die neuen Flugverfahren zu erfahren. Nach unserer Kenntnis werden die Abflugverfahren in der Nähe des Flughafens, insbesondere durch Weitung der engen Kurvenradien nach dem Start, überarbeitet. Rheinhessen und der Mainzer Süden befürchten, dass durch eine Ausweitung der Kurvenradien die Südumfliegung westlich verschoben wird und dadurch Rheinhessen und Mainz stärker überflogen -und somit verlärmt- werden

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