Aktuelles

21.Oktober 2017: Sechster Jahrestag der Eröffnung der Nordwestlandebahn

Das Umweltbundesamt fordert in seinem Fluglärmbericht 2017 eine Verbesserung des Schutzniveaus zur Nachtzeit zwischen 22 bis 6 Uhr.

Das Bündnis der Bürgeriniativen fordert ein uneingeschränktes Nachtflugverbot in dieser Zeit !

Lesen Sie die Pressemitteilung anläßlich des 6. Jahrestages hier:

Sechster Jahrestag der Eröffnung der Nordwestlandebahn

 

Fluglärmbericht

Der aktuelle Fluglärmbericht  wird im rheinland-pfälzischen Umweltministerium vorgestellt.

Die Informationsveranstaltung findet statt am

  • Mittwoch, den 18, Oktober 2017
  • 17 Uhr
  • Raum U 124
  • Ministerium für Umwelt,Energie,Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz
  • Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz 

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 11.Oktober 2017 gebeten.

Anmeldung unter laerm@mueef.rlp.de oder telefonisch unter 06131-14-4611

 

Programm

17:00           Begrüßung und Einführung in das Thema,

                     Ulrike Höfken, Ministerium für Umwelt,Energie,Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz

17:10            Vorstellung des Fluglärmberichts,

                     Dr. Rene Weinandy, Umweltbundesamt

17:40           Aktuelle Ergebnisse zur Lärmwirkung des Flugverkehrs,

                     Michael Jäcker-Cüppers, Arbeitsring der deutsche Gesellschaft für Akustik

18:05           Fluglärm: Der neue Herzkreislaufrisikofaktor

                     Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Universitätsmedizin Mainz

18:25           Forderungen zur Verbesserung des Schutzes vor Fluglärm,

                      Thomas Jühe, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen

18:50          Abschlussdiskussion mit den Referenten

19:20           Ausklang bei Saft, Wein und Brezeln

Moderation: Hendrik Roth, Ministerium für Umwelt,Energie,Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz

 

 

 

Fluglärm macht krank 

Fluglärm führt langfristig zu vermehrten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine neue Studie der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz entschlüsselt Mechanismen, die für Gefäßschäden infolge von Fluglärm verantwortlich sind.

Die Publikation ist abrufbar unter:

https://academic.oup.com/eurheartj/article-lookup/doi/10.1093/eurheartj/ehx081

Wien nimmt Klimaschutz ernst 

Bau einer 3. Start- und Landebahn am Flughafen Wien-Schwechat gerichtlich untersagt !

Lesen Sie näheres hier:

http://derstandard.at/2000052789290/Chance-fuer-Schubumkehr-beim-Klimaschutz

“ Wir sind nicht gegen den Flughafen „

Häufig begegnen wir der Meinung, dass wir gegen den Flughafen agieren, aber selbst fliegen.

Wir befürworten durchaus  einen regional verträglichen Flughafen, der die Geschäfts- und Reisebedürfnisse der Region abdeckt. Aber wir kämpfen gegen das Konzept eines internationalen und interkontinentalen Hubs (Umsteigeflughafen) mitten in einem dicht besiedelten Wohngebiet. Die Zahl der Passagiere, die in Frankfurt ein- oder aussteigen, liegt konstant bei rund 25 Millionen und hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert. Demgegenüber ist die Zahl der Passagiere, die in Frankfurt lediglich umsteigen, auf 35 Millionen gestiegen.

Beurteilen Sie unsere Argumente hier:

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/bdquo-Wir-sind-nicht-gegen-den-Flughafen-ldquo;art675,2436617

Die Norah-Studie 

Wie wirkt sich Verkehrslärm auf die Lebensqualität, die Gesundheit und die Entwicklung von Kindern aus? Diese drei Hauptfragen stehen im Zentrum der NORAH-Studie. NORAH (Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health) ist die bislang umfangreichste Untersuchung zum Thema Lärmwirkung. Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler kommen aus unterschiedlichen Fachgebieten: Medizin, Psychologie, Sozialwissenschaft, Physik und Akustik. Gemeinsam suchen sie nach Antworten auf Fragen, die in der bisherigen Lärmwirkungsforschung offen geblieben sind. Dazu berechnen sie adressgenau die vergangene und aktuelle Belastung durch Flug-, Schienen- und Straßenlärm in einem großen Gebiet um den Frankfurter Flughafen. Diese Werte vergleichen die Forscher mit Daten über Gesundheit, Lebensqualität und Entwicklung von insgesamt über einer Million Personen aus der Region. Darüber hinaus befragen die Wissenschaftler mehrere tausend Menschen im Umkreis der Flughäfen Berlin Brandenburg, Köln/Bonn und Stuttgart.

Weitere Ergebnisse erfahren Sie unter:   http://www.norah-studie.de

Kein Drehkreuz im Wohngebiet

umsteiger

Von etwa 60 Millionen Passagieren, die den Frankfurter Flughafen (2014) nutzen, kommen oder wollen nur etwa 28 Millionen in die Rhein-Main-Region. Der überwiegende Teil der Passagiere, nämlich ca. 32 Millionen, sind Umsteiger, die in Frankfurt/Main zwischenlanden, einkaufen sollen und weiterfliegen. Dieses Umsteigermodell wird von der Fraport AG noch dadurch gefördert, dass für Umsteiger insgesamt niedrigere Flughafengebühren erhoben werden. Immer mehr Umsteiger werden der dichtbesiedelten Region immer mehr Fluglärm und Schadstoffe zu Lasten unserer Gesundheit und der Zukunft unserer Kinder bringen. Die regionalen Dienstleister, Hotels und Geschäfte in den Stadtzentren des Rhein-MainGebiets ziehen von diesen Umsteigepassagieren gar keinen Nutzen. Damit das Airport Shopping-Geschäftsmodell am Frankfurter Flughafen expandieren kann, baut man Terminal 3 und prognostiziert eine Steigerung der Gesamtpassagierzahlen bis zum Jahr 2030 um 50% auf über 90 Millionen, von denen dann ca. 50 Millionen nur zum Shoppen und Umsteigen den Frankfurter Flughafen nutzen. Terminal 3 wird in der Endausbaustufe eine Abfertigungskapazität für 25 Millionen Passagiere haben. Diese ist größer als die derzeitige Abfertigungskapazität des Düsseldorfer Flughafens.

Weitere Informationen erhalten Sie  unter : http://www.stop-fluglaerm.de

 

 

 

Feinstaub hört man nicht 

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Die Triebwerkstechnik von Flugzeugen ist wesentlich effizienter geworden. Große Rußpartikel sind nicht mehr sichtbar, dafür emittieren die Triebwerke Billionen ultrafeiner Partikel pro Sekunde, die für den menschlichen Organismus viel gefährlicher sind. Je nach Wind und Wetter werden die ultrafeinen Staubpartikel auch in der Umgebung von Flughäfen verteilt. Ein Zehn-Nanometer-Partikel schafft bei durchschnittlicher Windgeschwindigkeit leicht eine Strecke von zehn Kilometern.

Hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen von Ultrafeinstaub ergibt eine Studie aus  der Umgebung des Amsterdamer Flughafen Schiphol, dass eine Zunahme der langfristig gemittelten Konzentrationen um 10.000 Partikel/pro Kubikzentimeter Luft zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Sterblichkeit um drei Prozent führt.

Lesen Sie hier die Studie !

Ultrafeinstaub_Amsterdam

Lesen Sie auch die Schlussfolgerungen der Initiative gegen Fluglärm Mainz e.V.

Leporello-Feinstaub

 

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